Theorienmodellierungen
Die Theorienmodellierung bezeichnet die systematische Entwicklung von Modellen, die theoretische Annahmen über Zusammenhänge in einem Forschungsbereich formalisieren, um Erklärungen zu liefern und Vorhersagen zu ermöglichen.
In der Regel unterscheiden Wissenschaftler zwischen Theorie, einem abstrakten Satz von Hypothesen über Beziehungen, und Modell,
Zentrale Bestandteile sind Konstrukte (z. B. Variablen oder Konzepte), Propositionssätze, die Beziehungen zwischen Konstrukten ausdrücken, und
Methoden und Typen umfassen qualitative Modelle (Konzeptdiagramme, logische Regelwerke), quantitative Modelle (mathematische Gleichungen, statistische Modelle) und
Der modellierende Prozess umfasst oft: Problemdefinition; Identifikation relevanter Konstrukte; Formulierung von Hypothesen/Propositionen; Operationalisierung und Implementierung; Validierung
Die Ergebnisse dienen dem Theoriestest, der Prognose und dem Vergleich konkurrierender Theorien. Modelle erleichtern auch das
Anwendungsfelder reichen von Natur- und Sozialwissenschaften bis hin zu Betriebswirtschaft, Epidemiologie, Informatik und Organisationsstudien.