Texturverläufe
Texturverläufe bezeichnen in der digitalen Grafik allmähliche Änderungen von Texturparametern über eine Fläche hinweg. Sie ermöglichen eine realistischere oder künstlerisch variierte Oberflächenbeschaffenheit, ohne dass einzelne Pixel neu gemalt werden müssen. Typische Merkmale, die sich in Texturverläufen verändern, umfassen Mustergröße und -richtung, Dichte, Rauheit, Glanz, Farbstruktur sowie Transparenz von Mehrschichttexturen.
Anwendungen reichen von realistischer Materialdarstellung (Holz, Stein, Metall) bis zu alters- oder wetterbedingten Effekten (Abnutzung, Rost,
Techniken zur Erzeugung von Texturverläufen umfassen procedurale Ansätze wie Noise-, Worley- oder Fraktalmuster, gradienten- oder maskenbasierte
Herausforderungen sind tiling-Artefakte an Randbereichen, unerwünschte Musterwiederholungen sowie der Balanceakt zwischen Detailgenauigkeit und Speicherbedarf. Lösungsvorschläge umfassen
Beispiele: Holzmaserung mit zunehmender Maserung in Richtung einer Kante, Metalloberfläche mit Rostverlauf, Stoff mit zunehmendem Knittern