Terminalwerte
Terminalwerte, oder terminale Werte, sind langfristig angestrebte Endzustände, die Individuen als erstrebenswertes Ziel ihres Lebens betrachten. Sie beschreiben die letztendlichen Ergebnisse, die durch Handlungen und Entscheidungen erreicht werden sollen. Im Gegensatz zu Instrumentalwerten, die als bevorzugte Verhaltensweisen oder Mittel zur Erreichung dieser Endzustände gelten, sind Terminalwerte die Endziele selbst. Terminalwerte gelten als relativ stabil im Laufe der Zeit und beeinflussen Einstellung, Motivation und Entscheidungsprozesse.
Der Begriff stammt aus der Wertetheorie von Milton Rokeach (1973). In seinem Modell werden Terminalwerte und
Zur Erfassung werden Befragungen eingesetzt, bei denen Probanden Terminalwerte bewerten oder zu Rängen ordnen. Die Auswertung
Kritisch diskutiert werden kulturelle Verzerrungen in der Messung, die Stabilität der Werte über Lebensphasen sowie methodische