Strahlverluste
Strahlverluste bezeichnet in der Beschleunigertechnik der Teilchenphysik den Verlust von Teilchen aus einem kontrollierten Strahl, sodass sie nicht mehr im vorgesehenen Strahlpfad oder im Ziel verbleiben. Solche Verluste treten auf, wenn Teilchen durch Wechselwirkungen oder Ungenauigkeiten aus dem Strahlkreis herausfallen, oder wenn sie durch Begrenzungen des Strahlwegs an die Wände gelangen. Strahlverluste beeinflussen die Leistungsfähigkeit eines Beschleunigers, erhöhen die Strahlbelastung von Bauteilen und können zu Aktivierung und Schäden führen.
Ursachen von Strahlverlusten sind unter anderem Streuung mit Restgas im Vakuum, Streuung an Materialien oder Kollimatoren,
Messung und Überwachung erfolgen üblicherweise durch Strahlverlust-Detektoren (BLMs), Dicken- und Aktivierungsmessungen sowie Überwachung der Energie- und
Zur Minderung von Strahlverlusten dienen verbesserte Vakuumqualität, gezielte Kollimation, optimierte Strahloptik, Halo-Kontrolle und robuste Schutz- sowie