Stilllegungsprozess
Der Stilllegungsprozess bezeichnet den geordneten Ablauf zur außer Betriebsetzung einer Anlage, Produktionseinheit oder eines Unternehmensstandorts. Ziel ist eine sichere, umweltverträgliche und wirtschaftlich vertretbare Einstellung des Betriebs sowie die anschließende Nachsorge oder Renaturierung. Er umfasst Planung, behördliche Genehmigungen, technische Maßnahmen, Abfall- und Umweltschutz, soziale Begleitung und umfassende Dokumentation.
Der Prozess kommt in verschiedenen Sektoren vor, etwa in der Industrie, in Energieanlagen, im Bergbau, in Verkehrsinfrastrukturen
Typische Phasen des Stilllegungsprozesses sind die Vorbereitung und Projektdefinition, die Erstellung eines Stilllegungsplans sowie die Einholung
Der rechtliche Rahmen umfasst Umwelt-, Arbeits- und Baurecht, Gefahrstoff- und Abfallrecht, Kreislaufwirtschaftsgesetz sowie branchenspezifische Regelungen. Je
Wesentliche Herausforderungen sind Kosten- und Zeitplanung, Sicherheits- und Umweltrisiken, soziale Auswirkungen auf Beschäftigte sowie die Koordination