Langzeitnachsorge
Langzeitnachsorge bezeichnet Maßnahmen und Unterstützungsangebote, die Patientinnen und Patienten nach einer akuten Behandlung, einer Rehabilitationsphase oder einer akuten Krise fortführen, um Gesundheit zu stabilisieren und langfristige Teilhabe am Leben zu sichern. Ziel ist die Aufrechterhaltung der medizinischen Stabilität, die Prävention von Rückfällen oder Verschlechterungen, die Bewältigung chronischer Beschwerden und die Reintegration in Alltagsleben, Beruf und soziale Beziehungen.
Zu den Bausteinen gehören regelmäßige medizinische Folgeuntersuchungen, Medikamentenmanagement, Schmerz- und Symptomkontrolle, körperliche Rehabilitation und Therapien (Physiotherapie,
Die Langzeitnachsorge beginnt typischerweise nach der Entlassung aus dem Krankenhaus, dem Abschluss einer akuten Therapien, oder
Anwendungsfelder umfassen unter anderem die Nachsorge nach Krebsbehandlungen, Suchtherapie, psychiatrische Langzeittherapie, Schlaganfall- oder neurologische Langzeitversorgung, sowie
Wirkungsnachweise zeigen, dass strukturierte Langzeitnachsorge zu besseren funktionalen Ergebnissen, verringerter Rehospitalisierungsrate und erhöhter Lebensqualität beitragen kann,