Routinemäßigkeit
Routinemäßigkeit bezeichnet das Merkmal bestimmter Handlungen oder Prozesse, die durch Wiederholung standardisiert und vorhersehbar geworden sind. Sie entsteht, wenn Abläufe regelmäßig wiederholt werden und dadurch eine festgelegte Struktur annehmen, die Effizienz erhöht und kognitive Ressourcen schont. Der Begriff findet Anwendung in Psychologie, Soziologie und Organisationswissenschaft und lässt sich sowohl auf individuelle Verhaltensweisen als auch auf kollektive Arbeitsprozesse übertragen.
In der Psychologie wird Routinemäßigkeit oft mit Automatisierung oder Gewohnheitsbildung verbunden. Durch wiederholte Ausführung werden Handlungen
In Organisationen bezieht sich Routinemäßigkeit auf Muster von Handlungen, die sich in Routinen, Arbeitsabläufen und Standardarbeitsanweisungen
Der Begriff verweist damit auf ein Spannungsverhältnis zwischen Stabilität und Flexibilität: Routine bietet Verlässlichkeit, doch zu
Siehe auch: Routine, Gewohnheit, Standardarbeitsanweisung, organisatorische Routine.