Resttoxizität
Resttoxizität bezeichnet in der Toxikologie das toxische Potenzial, das nach einer ersten Reaktion, Verarbeitung oder Exposition eines Stoffes weiterhin vorhanden bleibt. Sie umfasst verbleibende Rückstände, Zwischen- und Abbauprodukte sowie unverbrauchte Reststoffe, die auch nach der ursprünglichen Anwendung gesundheitsschädlich wirken können. Der Begriff findet Anwendung in der Pharmakologie, der Lebensmittel- und Umwelttoxikologie sowie der industriellen Sicherheit.
Kernaspekte sind Persistenz, Bioakkumulation und die unterschiedliche Toxizität von Metaboliten oder Verunreinigungen. So können Reste eines
Bewertung und Regulierung erfolgen durch toxikologische Hazard-Charakterisierung, Expositionsbewertung und Risikomanagement. Typische Kenngrößen sind der akzeptable tägliche
Reduktion von Resttoxizität umfasst Prozessoptimierung, Reinigung, Detoxicationsmethoden und den Einsatz alternativer Substanzen. Regelwerke wie EFSA, EPA