Regulierungsziele
Regulierungsziele bezeichnen die Zielvorstellungen, auf deren Grundlage staatliche Regulierungsmaßnahmen in Wirtschaftsbereichen festgelegt und bewertet werden. Sie werden oft von Regierungen, Aufsichtsbehörden oder Regulierungskommissionen formuliert und dienen dazu, das Funktionieren von Märkten im Interesse der Gesellschaft zu steuern. Regulierungsziele spiegeln Prioritäten wider, wie Wohlfahrt, Stabilität, Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit, und bilden den Rahmen für Regeln, Aufsicht und Anreize.
Zu den typischen Regulierungszielen gehören wirtschaftliche Effizienz (klare Preissignale, wettbewerbliche Strukturen), Verbraucherschutz und Informationsasymmetrie abbauen, Marktransparenz
Regulierungsziele werden in konkrete Instrumente übersetzt. Regulierungsbehörden setzen Regeln, Lizenzen, Preis- oder Leistungsnormen, Offenlegungspflichten und Zugangsbeschränkungen
In verschiedenen Sektoren zeigen sich spezifische Zielprioritäten. Finanzregulierung fokussiert auf Stabilität, Anlegerschutz und Marktintegrität; Versorgungsregulierung auf
Die Bewertung von Regulierungszielen erfolgt durch Wirkungsanalysen, Monitoring von Ergebnissen und regelmäßige Reformprozesse. Beteiligung von Stakeholdern,