Peripherödem
Peripherödem ist eine Ansammlung von überschüssiger interstitieller Flüssigkeit in den Extremitäten, meist in Beinen und Füßen, gelegentlich auch in den Armen. Es entsteht durch Ungleichgewichte der Gefäß- und Gewebedrainage bzw. der Starling-Gleichgewichte, häufig bedingt durch erhöhten venösen Druck, verminderten kolloidosmotischen Druck, Lymphabflussstörungen oder systemische Erkrankungen.
Häufige Ursachen sind chronische venöse Insuffizienz, Lymphödeme, Herzinsuffizienz, Leberzirrhose, Nierenerkrankungen und Hypalbuminämie. Bestimmte Medikamente, insbesondere Kalziumkanalblocker,
Klinische Merkmale: Ödeme betreffen oft Knöchel und Unterschenkel zuerst. Sie können pitting sein, das heißt eine
Diagnose: Die Abklärung umfasst sorgfältige Anamnese und körperliche Untersuchung, Gewichtsentwicklung und Laboruntersuchungen (Albumin, Leber- und Nierenwerte,
Behandlung: Die Therapie richtet sich nach der Ursache und zielt auf symptomatische Linderung. Maßnahmen umfassen Hochlagerung
Wann ärztliche Hilfe suchen: Bei plötzlichem oder starkem Ödem, Wärme, Rötung, Fieber, Brust- oder Atemnot oder