OxoVerfahren
Oxo-Verfahren, auch Hydroformylierung genannt, ist ein industrielles Verfahren zur Umwandlung von Alkenen in Aldehyde durch gleichzeitige Einführung einer Formylgruppe (CHO) und Wasserstoff aus Synthesegas (CO und H2) unter Übergangsmetallkatalyse. Das Aldehydprodukt besitzt typischerweise eine um einen Kohlenstoff erhöhten Kettenlänge; anschließend lassen sich die Aldehyde zu Oxoalkoholen hydrieren.
Geschichte und Katalyse: Die Hydroformylierung wurde in den späten 1930er Jahren maßgeblich von Otto Roelen am
Verfahren und Selektivität: CO und H2 werden typischerweise unter Hochdruck eingesetzt; Temperaturen variieren nach Substrat. Das
Anwendungen: Die Aldehyde dienen als Vorstufen für Oxoalkohole, die in Detergenzien, Schmierstoffen und Lösungsmitteln verwendet werden.
Stand und Perspektiven: Das Oxo-Verfahren bleibt eine zentrale Methode zur Herstellung maßgeschneiderter Oxoverbindungen. Forschung fokussiert auf