Hydroformylierung
Hydroformylierung, auch als Oxo-Verfahren bekannt, ist eine katalytische Reaktion, bei der ein ungesättigtes Molekül wie ein Alken mit Kohlenmonoxid (CO) und Wasserstoff (H2) zu einem Aldehyd mit einer zusätzlichen Kohlenstoffatomsgruppe umgesetzt wird. Typische Reaktion: R-CH=CH2 + CO + H2 → R-CH2-CH2-CHO. Das Ergebnis umfasst in der Regel sowohl lineare als auch verzweigte Aldehyde, wobei die Verteilung vom eingesetzten Katalysator abhängt.
Historisch entwickelte sich der Prozess in den 1930er bis 1940er Jahren im industriellen Maßstab, insbesondere in
Der Reaktionsmechanismus wird allgemein durch Migration-Insertion beschrieben: Das Alken koordiniert am Metallzentrum, es folgt eine Hydridinsertion
Verarbeitungstechnisch dienen die Aldehyde aus der Hydroformylierung als Vorstufen für weitere Synthesen, insbesondere durch Hydrierung zu