Nierensteinen
Nierensteine, medizinisch Nephrolithiasis genannt, sind feste Ablagerungen aus Mineralien und Salzen, die sich in den Nieren bilden. Die häufigsten Bestandteile sind Calciumoxalat, Calciumphosphat, Harnsäure und Struvit (Magnesium-Ammonium-Phosphat). Steine entstehen durch Übersättigung des Urins und eine unzureichende Harnausscheidung, oft verbunden mit Dehydration, hoher Aufnahme bestimmter Nahrungsstoffe oder Stoffwechselstörungen.
Risikofaktoren sind geringe Trinkmenge, warme Temperaturen, wiederholte Harnwegsinfektionen, familiäre Vorbelastung, Übergewicht, Alter und Geschlecht (Männer häufiger),
Viele Nierensteine bleiben symptomlos. Größere Steine im Harnleiter oder die Niere können plötzlich auftretende, kolikartige Schmerzen
Die Diagnose erfolgt durch Anamnese, Urinuntersuchung und bildgebende Verfahren. Die bildgebende Erstuntersuchung variiert je nach Situation;
Behandlungen richten sich nach Größe, Lage und Begleitbefunden. Kleine Steine lassen sich oft mit Schmerztherapie, ausreichender
Zur Vorbeugung empfiehlt sich ausreichend Flüssigkeitszufuhr, moderater Kalzium- und Natriumkonsum, ggf. oxalatreduzierte Ernährung, sowie gezielte medikamentöse