Nichtkondensierbaren
Nichtkondensierbare (nichtkondensierbare Gase) bezeichnen Gasphasen, die unter den gegebenen Betriebsbedingungen eines Systems nicht kondensieren. In Dampfsystemen, Heiz- und Kühlkreisen treten sie typischerweise als Begleitstoffe auf und verbleiben auf der Gasseite von Kondensationsflächen. Zu den häufigsten Quellen gehören Luft, gelöste Gase aus dem Wasserkreislauf sowie Leckagen; in vielen Anwendungen handelt es sich um Sauerstoff, Stickstoff, Kohlendioxid und geringe Anteile anderer Gase.
Auswirkungen nichtkondensierbarer Gase sind vor allem ineffiziente Kondensation und eine verminderte Wärmeübertragung. Die Ansammlung einer Gaslage
Zur Kontrolle und Minimierung werden Entgasungs- und Entlüftungseinrichtungen eingesetzt. Deaeratoren entfernen gelöste Gase aus dem Speisewwasser;
Die Messung der nichtkondensierbaren erfolgt durch Gasanalysatoren, Druck- und Temperaturüberwachung sowie Beobachtung von Kondensat- bzw. Dampfleitungen.