Modularkitektur
Modularkitektur bezeichnet ein Bauprinzip, bei dem Gebäude aus modularen Einheiten bestehen, die in der Fabrik gefertigt und vor Ort zu einem Ganzen zusammengefügt werden. Die Module umfassen Tragwerk, Räume, Installationen und Oberflächen und sind so gestaltet, dass sie in verschiedenen Konfigurationen kombiniert werden können.
Historisch entstanden modulare Systeme im Zuge der industriellen Vorfertigung im 20. Jahrhundert. Von Le Corbusiers Unitä
Typische Merkmale sind standardisierte Modulgrößen, definierte Anschlusspunkte für Versorgung, Entwässerung, Energie und Kommunikation sowie schnelle Montage
Vorteile umfassen kürzere Bauzeiten, geringere Bauabfälle, bessere Qualität durch Fabrikation und höhere Anpassungsfähigkeit an zukünftige Nutzungen.
Anwendungsfelder reichen von Wohn- über Bildungs- und Gesundheitsbauten bis zu Büro- und Infrastrukturbauten. Moderne modulare Systeme