Mengentechnisch
Mengentechnisch bezeichnet in der Industrietechnik die technische Planung, Messung und Steuerung von Mengenanteilen in Prozessen. Der Begriff findet vor allem Anwendung in Bereichen, in denen Rohstoffe oder Zwischenprodukte präzise dosiert, gemessen oder gemischt werden müssen, etwa in der Chemie, der Lebensmittel- und Getränkeproduktion, der Pharmaindustrie, der Wasser- und Abwasserbehandlung sowie in der Verfahrenstechnik.
Der Ursprung des Begriffs liegt in den Wörtern Menge und Technik; Mengentechnik beschreibt die Technik zur
Zu den typischen mengentechnischen Aufgaben gehören die Auslegung von Dosier- und Fördersystemen, die Festlegung gewünschter Menganteile
Die technische Umsetzung erfolgt durch Mess- und Regelungstechnik: Durchflussmesser, Massendurchflussregler, Volumendosierer, Loss-in-Weight-Fütterer, Mischer und Regelkreise (PID).
Qualitätssicherung, Nachverfolgbarkeit und Kalibrierung sind zentrale Anforderungen. Hygienische Ausführung ist in der Lebensmittel- und Pharmaindustrie oft
Standards und Normen beeinflussen mengentechnische Systeme; einschlägige Richtlinien stammen aus DIN-, ISO- oder GMP-Bereichen und betreffen
In der Praxis bezeichnet Mengentechnik die Kombination aus Mess-, Förder- und Regeltechnik, die nötig ist, um