Meereswassers
Meereswasser bezeichnet die salzhaltige Wassermasse der Ozeane. Es bedeckt den Großteil der Erdoberfläche und prägt Klima, Lebensräume sowie chemische Kreisläufe. Die globale Salinität liegt typischerweise bei 34 bis 37 PSU, mit einem globalen Mittelwert um etwa 35. Die Oberflächen-Dichte beträgt rund 1,025 g/cm³ und erhöht sich mit höherem Salzgehalt und sinkender Temperatur. Die Temperatur variiert stark je nach Breitengrad und Tiefe, von unter -2 °C in Polarregionen bis über 30 °C in tropischen Oberflächengewässern. Licht dringt in die oberen Wasserschichten ein und ermöglicht Photosynthese; tieferes Meer bleibt dunkel.
Chemisch besteht Meereswasser überwiegend aus gelösten Salzen. Natrium (Na+) und Chlorid (Cl−) dominieren die Zusammensetzung und
Die Eigenschaften des Meereswassers unterliegen räumlicher und saisonaler Variabilität durch Verdunstung, Niederschläge, Flusszuflüsse und Meeresströmungen. Als