Medikamentenkonzentrationen
Medikamentenkonzentrationen bezeichnen die Menge eines Wirkstoffs, die in einem bestimmten Abschnitt des Körpers, üblicherweise im Blutplasma, zu einem gegebenen Zeitpunkt vorhanden ist. Diese Konzentrationen resultieren aus der Kombination von Absorptions-, Distributions-, Metabolismus- und Ausscheidungsprozessen, die als Pharmakokinetik bezeichnet werden. In der klinischen Praxis dienen sie als Grundlage für die Bestimmung einer therapeutisch relevanten Spiegelzone, die gleichzeitig sicher und wirksam ist.
Zur Ermittlung der Medikamentenkonzentrationen werden häufig analytische Verfahren wie Hochleistungsflüssigkeitschromatographie, Massenspektrometrie oder Immunoassays eingesetzt. Die Messungen
Wichtige Faktoren, die die Konzentration beeinflussen, sind die Biotransformation im Leberstoffwechsel, die Renale Ausscheidung, die Pufferkapazität