Landoberflächenmodelle
Landoberflächenmodelle (LSM) sind numerische Modelle, die die Wechselwirkungen zwischen Landoberfläche und Atmosphäre simulieren. Sie erfassen Boden, Vegetation, Schnee und Oberflächeneigenschaften und liefern Größen wie Oberflächenenergiefluss, Wasserhaushalt und Bodentemperatur. LSMs sind zentrale Bausteine vieler Erdsystem- und Wettervorhersagemodelle.
Zu den wichtigsten Prozessen gehören der Energie- und Wasserhaushalt, Verdunstung, Transpiration, Oberflächenalbedo, Bodenfeuchte und Temperaturverläufe. Parameter
Struktur: LSMs arbeiten typischerweise räumlich in Gitterzellen und liefern Flüsse wie sensible Wärme (H) und Latente
Anwendungen umfassen Wettervorhersage, Klimaprojektionen, Wasserhaushalts- und Dürreanalysen, Landwirtschaft, Forstwirtschaft und Ökosystemforschung. Validierung erfolgt mit Messnetzwerken wie
Herausforderungen umfassen Parameterunsicherheit, Skalierungsprobleme bei Subgrid-Heterogenität, unvollständige Bodendaten und Veränderungen durch Landnutzung. Zukünftige Entwicklungen zielen auf