Lamellenschichten
Lamellenschichten bezeichnet man dünne, planare Schichten, die sich zu einer mehrlagigen Struktur anordnen. Die einzelnen Lamellen sind oft durch schwache Bindungen voneinander getrennt, wodurch sich die Schichten gegeneinander verschieben oder leicht exfolieren lassen. Lamellenschichten treten sowohl in natürlichen Mineralsystemen als auch in synthetischen Materialien auf und gehen mit einer ausgeprägten Anisotropie der physikalischen Eigenschaften einher.
Struktur und Beispiele: In phyllosilikaten wie Muskovit, Biotit oder Montmorillonit bestehen die Lamellen aus wiederholten Schichten
Eigenschaften: Die ausgeprägte Schichtstruktur führt zu hoher mechanischer Anisotropie, leichter Spaltbarkeit entlang der Basisschicht und einem
Entstehung und Anwendungen: Lamellenschichten ergeben sich in Gesteinen durch diagenetische oder metamorphe Prozesse oder werden in