Gebärmutterpolypen
Gebärmutterpolypen sind gutartige Wucherungen der Schleimhaut der Gebärmutter. Sie entstehen aus dem Endometrium (Endometrialpolypen) und ragen oft in die Gebärmutterhöhle hinein. In selteneren Fällen treten Polypen am Gebärmutterhals auf (Zervixpolypen). Die Polypen können pedunculiert oder breitbasig sein. Die Mehrheit ist klinisch asymptomatisch oder verursacht leichte Blutungen.
Ursachen und Risikofaktoren sind nicht vollständig geklärt. Hormonelle Einflüsse, insbesondere Estrogenüberschuss, scheinen eine Rolle zu spielen.
Diagnose erfolgt meist durch transvaginalen Ultraschall. Zur Abklärung und zum Ausschluss Malignität wird oft eine Hysteroskopie
Behandlung richtet sich nach Alter, Kinderwunsch, Symptomen und Befund. Symptomatische oder postmenopausale Polypen werden in der
Prognose: Die Aussichten nach Entfernung sind gut; Rezidive sind möglich, insbesondere bei fortbestehendem Risikoprofil. Regelmäßige Nachkontrollen,