Fehlauslösungen
Fehlauslösungen bezeichnet das Auslösen einer Meldung, eines Logikbausteins oder einer Sicherheitsmaßnahme, obwohl keine tatsächliche Gefahr oder kein relevanter Trigger vorliegt. In technischen Systemen wie Brand- und Einbruchmeldeanlagen, Prozessüberwachung in der Industrie, medizinischer Überwachung oder Fahrzeugassistenzsystemen können Fehlauslösungen zu Alarmen, Unterbrechungen oder unnötigen Sperrvorgängen führen.
Ursachen sind vielfältig: Sensoren können falsch reagieren, etwa durch Verschmutzung, Staub, Feuchtigkeit, Temperatur- oder Vibrationsänderungen; Umweltbedingungen
Typische Bereiche betreffen Brandmeldeanlagen, die auf Rauch, Staub oder Hitze reagieren; Einbruchmeldeanlagen mit Lichtschranken oder Bewegungsmeldern;
Auswirkungen umfassen unnötige Alarmier- oder Abschaltvorgänge, Kosten für Einsatzkräfte, Betriebsunterbrechungen und potenzielle Alarmmüdigkeit, die legitime Warnungen
Gegenmaßnahmen zielen darauf ab, Fehlauslösungen zu minimieren: Auswahl robuster Sensorik, regelmäßige Wartung und Reinigung, Kalibrierung, mehrstufige
Siehe auch: Brandmeldeanlagen, Einbruchmeldeanlagen, Sensorik, Alarmmanagement.