Erwerbsgartenbau
Erwerbsgartenbau bezeichnet im deutschsprachigen Gartenbau die auf Gewinn ausgerichtete Produktion von Obst, Gemüse und Zierpflanzen in Freiland- und Gewächshauskulturen, die überwiegend für den Markt bestimmt ist. Gegenüber dem Kleingartenbau und dem privaten Nutzgarten zeichnet er sich durch größere Betriebsgrößen, Spezialisierung und betriebswirtschaftliche Zielsetzungen aus.
Historisch entwickelte sich der Erwerbsgartenbau im 19. Jahrhundert im Zuge der Industrialisierung und der wachsenden städtischen
Struktur und Praxis: Der Erwerbsgartenbau umfasst Gemüsebau, Obstbau, Zierpflanzenbau sowie oft Schutzkultur (Gewächshäuser, Folientunnel) und Freilandkulturen.
Bildung und Forschung: Ausbildung in Gartenbauschulen und Hochschulen, Spezialisierung in Gemüse-, Obst- oder Zierpflanzenbau, Betriebsführung, Pflanzenschutz,
Bedeutung: Der Erwerbsgartenbau trägt wesentlich zur frischen Lebensmittelversorgung, regionalen Arbeitsplätzen und Wirtschaftskraft bei. Er steht vor