Elektronenrückstreubeugung
Elektronenrückstreubeugung (EBSD) ist eine Mikrostrukturanalysemethode in der Rasterelektronenmikroskopie, mit der die Kristallorientierung von Materialien durch Analyse von Rückstreumustern bestimmt wird. Die Technik wird vor allem zur Erfassung der Textur, der Grain-Orientierungen und der Phasenverteilung eingesetzt.
Funktionsprinzip: Ein in einem SEM auf eine polierte Probenoberfläche gerichteter Elektronenstrahl erzeugt beim Auftreffen und Rückstreuen
Instrumentation und Ablauf: Ein EBSD-Detektor besteht meist aus einem Phosphorschirm und einem Kamera- oder Pixel-Detektor, der
Ausgabe und Anwendungen: Die wichtigsten Ergebnisse sind Orientierungskarten (z. B. IPF-Maps), Phasenverteilungen, Korngrößen- und Texturanalysen sowie
Einschränkungen: Die räumliche Auflösung ist submikrometre, jedoch durch die Streu- und Oberflächenbedingungen begrenzt. EBSD erfordert gut
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