Einzelanleger
Einzelanleger (auch Privatanleger) bezeichnet eine natürliche Person, die eigenständig in Wertpapiere, Investmentfonds, Anleihen oder andere Finanzinstrumente investiert, ohne als institutioneller Anleger aufzutreten. Im Gegensatz zu institutionellen Anlegern wie Banken, Versicherungen, Pensionskassen oder Investmentfonds handelt es sich um private oder nicht-organisierte Investoren.
Typische Anlagemöglichkeiten umfassen Aktien, Anleihen, Fonds, ETFs, Zertifikate, Immobilienfinanzierungen sowie Spareinlagen. Einzelanleger handeln über Banken oder
Vorteile: größere Flexibilität, direkte Kontrolle, potenziell geringere Kosten bei passiven Anlagen; Nachteile: begrenzte Informationsressourcen, höhere Transaktionskosten
Regulierung: in Deutschland durch BaFin, MiFID II, Prospektpflichten bei bestimmten Emissionen, Pflicht zur Eignungsprüfung, Transparenz- und
Bedeutung: Privatanleger tragen erheblich zu Marktvolumen und Verfügbarkeit von Kapital für Unternehmen bei; demografische Entwicklungen, steigende