Derivatehandel
Derivatehandel bezeichnet den Handel mit Verträgen, deren Wert sich aus dem Preis eines zugrunde liegenden Vermögenswerts ableitet, wie Aktien, Anleihen, Rohstoffe, Zinsen oder Währungen. Zu den wichtigsten Derivaten gehören Futures, Optionen, Swaps und Forwards. Derivate werden genutzt, um Risiken zu steuern, die auf zukünftige Preisänderungen entfallen, sowie zur Spekulation oder zur Arbitrage zwischen Märkten.
Der Wert eines Derivats hängt von mehreren Faktoren ab, darunter der aktuelle Preis des zugrunde liegenden
Typische Marktteilnehmer sind Unternehmen, Banken, Hedgefonds, Vermögensverwalter, Versicherungen sowie Privatanleger. Der Derivatehandel erfüllt primär drei Zwecke:
Risiken des Derivatehandels umfassen hohe Verluste durch Hebelwirkung, Gegenpartei- und Liquiditätsrisiken sowie Bewertungs- und Modellrisiken. Daher
Historisch entwickelte sich der Derivatehandel mit der Einführung standardisierter Verträge und moderner Clearingstrukturen im 20. Jahrhundert,