Datenhandel
Datenhandel bezeichnet den Handel mit Datensätzen und Zugriffen auf Daten, insbesondere personenbezogenen Daten, die von Unternehmen, Plattformen oder öffentlichen Stellen erhoben werden. Er umfasst den Kauf, Verkauf, das Lizenzieren oder Teilen von Daten sowie die Nutzung von Datenportalen oder Marktplätzen, auf denen Datensätze zugänglich gemacht werden. Ziel ist es, durch Kombination und Analyse von Daten neue Erkenntnisse zu gewinnen, Prozesse zu optimieren oder Produkte und Dienstleistungen zu verbessern.
Zu den relevanten Datenarten gehören personenbezogene Daten, anonymisierte oder pseudonymisierte Daten sowie aggregierte Datensätze. Die Akteure
Geschäftsmodelle im Datenhandel umfassen den Verkauf oder das Lizenzieren von Datensätzen, den Bereitstellungsdienst für Datenanalysen, Targeting-
Der Datenhandel unterliegt regulatorischen Vorgaben, insbesondere der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) in der EU. Rechtsgrundlagen wie Einwilligung, berechtigtes
Wichtige Herausforderungen sind Datenschutzverletzungen, unklare Einwilligungen, Bias und Diskriminierung, Sicherheitsrisiken sowie Fragen der Datenqualität und -provenienz.