BlutbildÜberwachung
BlutbildÜberwachung bezeichnet die regelmäßige, zeitlich geordnete Messung des Vollblutbildes (CBC), um den hämatologischen Status eines Patienten im Verlauf zu beobachten. Sie dient dem frühzeitigen Erkennen von Veränderungen der Blutzellreihen – rote Blutzellen, weiße Blutzellen und Blutplättchen – und der Anpassung von Therapien oder klinischen Maßnahmen entsprechend der Entwicklung.
Ein typisches Vollblutbild umfasst Parameter wie Hämoglobin, Hämatokrit, Erythrozytenzahl und deren Indizes (MCV, MCH, MCHC), die
Indikationen für eine BlutbildÜberwachung sind unter anderem die Verlaufskontrolle in der Onkologie (z. B. nach Zytostatikatherapie,
Limitierungen der BlutbildÜberwachung ergeben sich aus präanalytischen Faktoren (Probennahme, Transport, Zeit bis zur Analyse), methodischen Unterschieden