BlackboxAnsätzen
BlackBoxAnsätzen bezeichnet man Verfahren oder Modelle, deren innere Struktur oder Entscheidungslogik schwer oder unmöglich verständlich ist. Der Schwerpunkt liegt auf dem beobachtbaren Verhalten: Eingaben, Ausgaben und Leistungskennzahlen statt auf transparenten Regeln oder nachvollziehbaren Prozessen. Solche Ansätze werden oft dort eingesetzt, wo komplexe Muster in großen Datenmengen erkannt werden müssen, die herkömmliche Modelle überfordern.
Typische Merkmale sind umfangreiche Parameter, datengetriebene Optimierung und Lernprozesse, wobei Erklärungen meist aus den Ergebnissen abgeleitet
Beispiele finden sich vor allem in der künstlichen Intelligenz und der Softwaretechnik: neuronale Netze und tiefes
Zu den Vorteilen zählen hohe Leistungsfähigkeit, Fähigkeit zur Modellierung nichtlinearer Abhängigkeiten und Skalierbarkeit. Nachteile sind mangelnde
Anwendungen reichen von Bild- und Spracherkennung über medizinische Bildgebung bis hin zu Finanzmodellen und autonom agierenden
Gegenmaßnahmen umfassen Explainable AI, modellunabhängige Erklärungen (LIME, SHAP), surrogate Modelle oder Regelextraktion, sowie Visualisierung von Aktivierungen.
Im Gegensatz zu White-Box-Ansätzen, die Logik offenlegen, bleiben BlackBoxAnsätze oft schwer nachvollziehbar. Gute Governance, Monitoring und
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