Betrugsverluste
Betrugsverluste bezeichnet finanzielle Verluste, die durch betrügerische Handlungen entstehen. Betroffene können Mitarbeiter, Geschäftspartner oder externe Täter sein. Typische Formen sind Veruntreuung und Mittelabbuchungen durch interne Betrugswege, gefälschte Rechnungen, Lieferantenbetrug, manipulierte Zahlungsströme sowie Betrug in der Bilanz durch falsche oder irreführende Angaben. Die Verluste betreffen meist Vermögenswerte, Erträge oder Liquidität und können auch Folgeschäden wie Rechtsstreitigkeiten oder Reputationsschäden verursachen.
In der Finanzberichterstattung werden Betrugsverluste üblicherweise als Aufwendungen oder Abschreibungen erfasst. Sie mindern das operative Ergebnis
Ursachen für Betrugsverluste liegen häufig in unzureichenden internen Kontrollen, Mängeln im Vier-Augen-Prinzip, komplexen Beschaffungsprozessen oder mangelnder
Prävention und Governance umfassen starke interne Kontrollen, Trennung von Aufgaben, regelmäßige Audits, Risikobewertung, Schulung der Mitarbeitenden,