Beschichtungsqualität
Beschichtungsqualität bezeichnet die Fähigkeit einer Beschichtung, ihre vorgesehenen Funktionen zu erfüllen. Dazu zählen Schutz vor Korrosion und Verschleiß, Beständigkeit gegen chemische Einwirkungen sowie ästhetische Anforderungen wie Farbton und Glanz. Entscheidend sind Dicke, Haftung, Oberflächenrauheit, Gleichmäßigkeit und das Fehlen von Defekten sowie die Langzeitstabilität der Schicht.
Wichtige Qualitätsmerkmale umfassen die Dicke und ihre Gleichmäßigkeit (Dry Film Thickness), Haftfestigkeit, Härte, Zähigkeit und Flexibilität,
Einflussfaktoren: Substratzustand und Oberflächenvorbereitung, Beschichtungsmaterial, Applikationsverfahren (Spritz-, Tau-, Tauchverfahren), Umgebungsbedingungen während Auftrag und Aushärtung, Trocknungszeit,
Prüfung und Messung: Nicht-destruktive Verfahren zur Dickenmessung (magnetische oder Wirbelstrommessung, Röntgenfluoreszenz) plus visuelle Inspektion. Destruktive Methoden
Qualitätsmanagement: Beschichtungsprozesse benötigen QA-Systeme, Materialprüfungen, Prozessparametervorgaben, Kalibrierung der Messgeräte, Dokumentation von Abnahmeprüfungen und regelmäßigen Audits beim
Bedeutung: Eine hohe Beschichtungsqualität erhöht Lebensdauer, reduziert Nacharbeit und Kosten und verbessert den Schutz sowie die