Behandlungsabbrüche
Behandlungsabbrüche, im medizinischen Kontext häufig als „Therapiedefekt“ bezeichnet, beschreiben die vorzeitige oder unerwartete Unterbrechung einer geplanten medizinischen Behandlung durch den Patienten. Im Gegensatz zu einer Fachärztlich angeordneten Ablösung bleibt die Entscheidung, die Behandlung zu beenden, im Verantwortungsbereich des Betroffenen.
Die Häufigkeit von Behandlungsabbrüchen variiert laut Studien stark je nach Krankheitszweig, Behandlungsdauer und dem Zugang zu
Ursachen für Abbrüche sind vielfältig und umfassen finanzielle Belastungen, fehlende Therapie‑Akzeptanz, unzureichende Kommunikation mit dem medizinischen
Folgen von Behandlungsabbrüchen reichen von schlechter klinischer Behandlungseffizienz bis hin zu erhöhten Rückfallraten und höheren Gesundheitskosten.
Prävention setzt auf multimodale Ansätze: individuelle Aufklärung, telemedizinische Kontrollen, finanzielle Entlastungsmaßnahmen sowie sozialmedizinische Begleitung. Multidisziplinäre Teams,
Regulatorische Initiativen adressieren Behandlungsabbrüche durch verpflichtende Terminvereinbarungen, Qualitätsindikatoren für Adhärenz und Förderprogramme für nachbarschaftliche Versorgungsketten. Durch