Aufnahmeplanung
Aufnahmeplanung bezeichnet in der Gesundheitsversorgung die systematische Planung der Aufnahme von Patientinnen und Patienten in Einrichtungen wie Krankenhäusern, Rehabilitationszentren oder Langzeitpflegeeinrichtungen. Ziel ist es, Bedarf und verfügbare Ressourcen so aufeinander abzustimmen, dass Aufnahmen zeitnah erfolgen, Wartezeiten minimiert und eine sichere sowie effiziente Versorgung gewährleistet wird. Die Aufnahmeplanung umfasst sowohl planbare (elektive) als auch dringende (notwendige) Aufnahmen und schließt die Zuweisung von Betten, die Organisation von Aufnahme- und Transferprozessen sowie die Koordination mit ärztlichen Abteilungen, Pflege und Discharge-Management ein.
- Bed- und Kapazitätsplanung, Belegung und Reservebetten
- Aufnahme- und Terminplanung für elektive, dringende und Notfall-Aufnahmen
- Discharge-Planung und Transferkoordination zwischen Abteilungen und Einrichtungen
- Informationsmanagement und Kommunikation zwischen Klinikbereichen, Patientinnen und Patienten
- Einsatz von IT-Systemen zur Bettenverwaltung und zum Fluss des Patienten
- Stakeholder: Krankenhausleitung, Bettenmanagement, Ärztliche Dienste, Pflege, Case Manager, Sozialarbeit, externe Partner
- Methoden: Forecasting von Nachfrage, Priorisierungskriterien, Scheduling-Algorithmen, Kennzahlen-Dashboards, Monitoring des Patientenflusses
- Optimierte Bettenauslastung, reduzierte Wartezeiten, verbesserte Durchsatzraten
- Reduktion von Aufnahmeverzögerungen und unnötigen Verzögerungen im Entlassungsprozess
- Sicherheits- und Versorgungsqualität durch angemessene Zuweisung auf Fachbereiche
- Schwankungen in Nachfrage und Verweildauer, Notfalllast, saisonale Peaks
- Personalmangel, regulatorische Vorgaben und Capacité-Beschränkungen
- Koordination zwischen Fachabteilungen, externen Partnern und Patientenbedürfnissen
Sie dient als zentrale Schnittstelle des Krankenhausbetriebs und trägt entscheidend zur Patientensicherheit, Versorgungsqualität und wirtschaftlichen Effizienz