Anpassungskapazitäten
Anpassungskapazitäten bezeichnet die Fähigkeit eines Systems oder Akteurs, sich an veränderte Bedingungen anzupassen, Belastungen zu mindern, Schäden zu begrenzen und Chancen zu nutzen. Sie umfasst die Potenziale, Strukturen, Prozesse und Verhaltensweisen anzupassen, und wird häufig als Kernbestandteil von Resilienz verstanden. Anpassungskapazität setzt Planung, Lernfähigkeit und Flexibilität voraus und unterscheidet sich von bloßer Exposition oder Verwundbarkeit durch die aktive Gestaltung von Reaktionen.
Im Umwelt- und Klimakontext spielen finanzielle Ressourcen, Governance, Informations- und Wissenssysteme, technologische Möglichkeiten, Infrastruktur sowie soziale
In Organisationen und Wirtschaft beschreibt Anpassungskapazität unter anderem organisatorische Flexibilität, Diversifizierung von Produkten und Lieferketten, Arbeits-
Die Bewertung von Anpassungskapazitäten erfolgt über Vulnerabilitäts- und Resilienzansätze, Indikatorensysteme und Szenarienanalysen. Typische Messgrößen umfassen Governance-Qualität,