Abwärmequellen
Abwärmequellen bezeichnet man als energetische Abfälle, die bei der Umwandlung von Primärenergie in Nutzenergie in Industrie, Energieerzeugung, Verkehr oder Gebäuden entstehen und nicht unmittelbar genutzt werden. Sie bietet Potenzial für Effizienzsteigerungen, indem die vorhandene Wärme in Nutzwärme oder Strom rückgewonnen wird.
Wärme lässt sich nach Temperatur unterscheiden: niedrig (<100 °C), mittel (100–200 °C) und hoch (>200 °C). Die
Zu den typischen Quellen gehören industrielle Prozesse (Stahl- und Chemieindustrie, Zementherstellung, Lebensmittelverarbeitung), Kraftwerke, Rechenzentren, Abluft aus
Technische Nutzungswege umfassen Wärmerückgewinnung durch Wärmetauscher, Abwärmepumpen, Absorptionskälteanlagen, Kraft-Wärme-Kopplung oder Organic Rankine Cycle-Systeme zur Stromerzeugung aus
Vorteile liegen in reduziertem Primärenergiebedarf, geringeren Emissionen und höherer Gesamteffizienz. Herausforderungen sind Investitionskosten, korrosive oder kontaminierte
Anwendungsbeispiele umfassen Fernwärme aus Kraftwerks- oder Industrieabwärme, Rückgewinnung in Stahl- oder Zementwerken sowie die Nutzung von