Übermaßpassung
Übermaßpassung bezeichnet im Maschinenbau einen Passungstyp, der durch die Nutzung von Übermaßwerten bei den Toleranzen von Bauteilabmessungen gekennzeichnet ist. Dabei reichen die zulässigen Maßbereiche eines Elements bewusst über das Nennmaß hinaus, wodurch zwischen zwei Teilen eine festgelegte Bewegungsfreiheit oder eine erkennbare Spielzone entsteht. Das Konzept lässt sich sowohl auf Bohrungen als auch auf Wellen anwenden.
Zweck und Anwendung: Übermaßpassungen dienen der Montagefreundlichkeit, der Kompensation von Fertigungstoleranzen sowie Temperatur- und Verschleißeinflüssen. Je
Bezug zu Normen: Die Festlegung von Übermaßpassungen erfolgt im Rahmen der Toleranzen nach anerkannten Normen wie
Unterschiede zu anderen Passungen: Gegenüber Untermaßpassungen, bei denen Bauteile tendenziell dichter zusammenpassen, beschreibt die Übermaßpassung explizit
Siehe auch: Passung, Spielpassung, Übergangspassung, Festpassung.