regularkanonischer
Regularkanonischer ist ein Begriff aus der Diskussion um die Bildung und Struktur von literarischen und kulturellen Kanons. Das Adjektiv leitet sich von Regel und Kanon ab und bezeichnet einen regelbasierten Ansatz, bei dem die Aufnahme in einen Kanon durch explizite Kriterien festgelegt wird statt durch subjektive Vorlieben oder populäre Trends. In diesem Sinne beschreibt regularkanonische Praxis eine metodische Regulierung der Kanonbildung: Kriterien könnten Zitierhäufigkeit, historische Relevanz, Repräsentation verschiedener Gattungen oder Sprachen sowie die Stabilität von Textüberlieferung und Redaktion sein.
In der Praxis wird der regularkanonische Ansatz in Literatur-, Film- und Religionsstudien diskutiert, wo Institutionen wie
Beispiele regularkanonischer Kriterien könnten sein: langfristige Wirkung über Generationen hinweg, regelmäßige Berücksichtigung in Lehrplänen, Verfügbarkeit in
Der Begriff bleibt Gegenstand von Debatten, in denen weitgehend zwischen kriterieller Legitimation und offener Interpretation abgewogen