problembasiertem
Problembasiertes Lernen (PBL) bezeichnet eine Lernmethode, bei der Lernprozesse an der Lösung realer oder realitätsnaher Probleme ausgerichtet werden. Die Lernenden arbeiten typischerweise in Gruppen, identifizieren Lernziele, planen die Recherche, setzen das Gelernte in Lösungswege um und präsentieren Ergebnisse. Der Lehrende übernimmt die Rolle des Facilitators, der das Problem strukturiert, Ressourcen bereitstellt und den Diskurs moderiert.
Der Begriff betont die Orientierung an Problemstellungen statt an rein theoretischem Wissen. Problembasierte Lernformen sollen Lernende
Historischer Hintergrund: PBL entstand in den 1960er bis 1970er Jahren im Medizinstudium der McMaster University in
Vorteile und Herausforderungen: Zu den Vorteilen zählen die Förderung von Selbstorganisation, kritischem Denken, Teamarbeit und Transferfähigkeit
Anwendungsfelder: Medizin, Gesundheitswissenschaften, Ingenieurwesen, Pädagogik, Wirtschaftsausbildung und andere Berufsfelder setzen PBL ein, oft in Mischformen mit