Zykluszählungen
Zykluszählungen bezeichnet in der Lagerwirtschaft ein Verfahren zur regelmäßigen Überprüfung der Lagerbestände, bei dem Teilmengen von Artikeln in festgelegten Intervallen gezählt werden, statt einer jährlichen Ganzzählung. Ziel ist es, die Richtigkeit der Bestände kontinuierlich sicherzustellen, Abweichungen frühzeitig zu erkennen und die Genauigkeit des Lagerbestands gemäß dem Konzept eines perpetual inventory systems zu erhöhen.
Typischer Prozess: Artikel werden nach ABC-Analyse in Kategorien eingeteilt, mit unterschiedlichen Zählhäufigkeiten. Ein Zählplan legt fest,
Vorteile: kontinuierliche Bestandskontrolle, geringere Störzeiten als Ganzzählungen, frühzeitige Erkennung von Schätzungen, Diebstahl oder Fehlern, bessere Planbarkeit
Implementierung: Unterstützung durch das Management, klare Zählregeln, Schulung, Auswahl geeigneter Technologien, regelmäßige Audits und fortlaufende Prozessverbesserung.