Zwischengewässer
Zwischengewässer bezeichnet in der Hydrologie Wasserflächen, die sich zwischen größeren Gewässern oder innerhalb eines Einzugsgebiets befinden und durch ihre Lage eine Übergangs- oder Pufferfunktion einnehmen. Der Begriff ist fachlich nicht einheitlich verbindlich und umfasst sowohl natürliche als auch künstliche Gewässerformen. Er reicht von Feuchtgebieten über Seitenkanäle und Rückhaltebecken bis zu temporären Teichen.
Zu den Zwischengewässern gehören typischerweise Auenflächen, Stillgewässer, Flachseen, Rückhalte- oder Pufferflächen sowie zeitweise überschwemmte Bereiche wie
Die Zwischengewässer erfüllen mehrere Funktionen im Wasserkreislauf und der Ökologie. Sie dämpfen Hochwasserspitzen und speichern Überschüsse,
Im Gewässermanagement spielen Zwischengewässer eine Rolle bei Renaturierungs- und Wiederherstellungsmaßnahmen, um die ökologische Durchgängigkeit zu erhöhen