Zellstoffderivate
Zellstoffderivate, auch bekannt als Celluloseabkömmlinge oder Cellulosederivate, sind chemisch modifizierte Formen der Cellulose, einem natürlichen Polysaccharid, das in der Zellwand von Pflanzen vorkommt. Cellulose selbst besteht aus langen Ketten von Glucoseeinheiten, die durch β-1,4-glykosidische Bindungen verknüpft sind. Durch gezielte chemische Reaktionen lassen sich diese Strukturen verändern, um spezifische Eigenschaften wie Löslichkeit, Viskosität oder Bindungsfähigkeit zu erzielen.
Die Herstellung von Zellstoffderivaten erfolgt meist aus Holz, Baumwolle oder anderen pflanzlichen Fasern, die zunächst zu
In der Lebensmittelindustrie dienen Zellstoffderivate als Verdickungsmittel, Stabilisatoren oder Emulgatoren. Carboxymethylcellulose etwa wird in Backwaren, Saucen
Zellstoffderivate sind zudem in der Kosmetikbranche verbreitet, wo sie als Filmbildner oder Verdickungsmittel in Cremes, Shampoos