Wissenschaftsmodellen
Wissenschaftsmodelle sind vereinfachte Repräsentationen von Systemen oder Phänomenen, die dazu dienen, Verständnis zu erzeugen, Hypothesen zu prüfen, Vorhersagen zu ermöglichen oder komplexe Zusammenhänge zu kommunizieren. Modelle greifen Annahmen auf, verzichten auf Details, die für das jeweilige Ziel unwesentlich sind und können unterschiedliche Zwecke erfüllen, vom theoretischen Verständnis bis zur praktischen Entscheidungsunterstützung.
Sie unterscheiden sich von Theorien dadurch, dass Modelle typischerweise spezifische, operationalisierte Repräsentationen eines Teilaspekts der Wirklichkeit
Der Prozess der Modellbildung umfasst die Festlegung eines Problems, das Treffen von Annahmen, die Bestimmung von
Beispiele finden sich in vielen Disziplinen: in der Physik historische Modelle wie das Bohr-Modell, in der Ökonomie
Zusammenfassend sind Wissenschaftsmodelle zentrale Werkzeuge der wissenschaftlichen Methode: Sie helfen, komplexe Phänomene zu fassen, Hypothesen zu