TriggerHierarchien
TriggerHierarchien bezeichnen in der Informatik ein systematisches Gefüge von Triggern—Bedingungen oder Ereignissen, die eine Aktion auslösen. In einer TriggerHierarchie sind Trigger in Ebenen angeordnet, wobei höhere Ebenen globale oder domänenübergreifende Regeln repräsentieren und niedrigere Ebenen spezifischere, lokalere Regeln.
Ziel ist es, die Aktivierungsreihenfolge, den Geltungsbereich und die Möglichkeit der Übersteuerung von Triggern festzulegen. Typisch
Anwendungsbereiche reichen von Benutzeroberflächen über Middleware und Workflow-Engines bis hin zu Automatisierungssystemen und spielbasierter Logik. In
Designaspekte umfassen Konsistenz, Determinismus, Vermeidung von Endlosschleifen, Performance, Wartbarkeit und die Vermeidung unerwarteter Nebeneffekte. Eine klar
Beispiele: In einer GUI löst ein Mausklick zunächst einen lokalen Handler, dann einen Container- bzw. Layout-Handler
Siehe auch: Event-Driven Architecture, Event-Bus, Observer-Muster, Ereignis-Weitergabe, Prioritätenverwaltung.