Thrombosebildung
Thrombosebildung bezeichnet die Bildung eines Blutgerinnsels innerhalb eines Gefäßes. Sie entsteht typischerweise durch Endothelschaden, Veränderungen des Blutflusses und eine erhöhte Gerinnbarkeit des Blutes, zusammengefasst im Virchow-Dreieck.
Im venösen System begünstigen Stauung und langsamer Fluss die Aktivierung der Gerinnung und die Bildung fibrinreicher
Häufige Formen sind tiefe Venenthrombose (TVT) in den Beinen und Lungenembolien, bei denen Thromben aus Beinvenen
Risikofaktoren umfassen Bewegungsmangel, Operationen, Krebs, Schwangerschaft, hormonelle Kontrazeption, Adipositas, Rauchen und genetische Thrombophilien wie Faktor-V-Leiden.
Diagnostik: Bei Verdacht erfolgen D-Dimer-Test und bildgebende Verfahren. Zur Abklärung einer TVT dient meist eine Kompressionsultraschalluntersuchung
Behandlung: Die Standardtherapie ist Antikoagulation, oft initial mit Heparin oder niedermolekularen Heparinen, gefolgt von oralen Antikoagulanzien
Verlauf und Prävention: Nach einer Thrombose besteht ein erhöhtes Risiko für erneute Thrombosen und das Postthrombotische