Termitenaktivität
Termitenaktivität bezeichnet das Verhalten von Termiten, die in koloniellen Insektenstrukturen Holz und andere cellulosehaltige Materialien fressen. In Mitteleuropa kommen überwiegend unterirdische Termitenarten vor, besonders der Reticulitermes-Komplex. Die Aktivität umfasst das Suchen, Zerkleinern und Transportieren von Holz, das Bauen von Nestern sowie das Hinterlassen von Schlammrinnen. Innerhalb der Kolonie arbeiten Arbeiter, Soldaten und Fortpflanzende zusammen; letztere entwickeln sich zu flügigen Alaten, die neue Kolonien gründen können.
Typische Anzeichen sind hohl klingendes oder durchlöchertes Holz, Kellerrisse, Frassspuren und feuchte Stellen. Schlammrinnen an Fundamenten
Die Aktivität hängt stark von Feuchtigkeit, Temperatur und Verfügbarkeit cellulosehaltiger Materialien ab. Ständige Bodenfeuchte, Holzberührung mit
Termitenschäden entwickeln sich oft langsam und bleiben hinter Verkleidungen verborgen. Frühzeitige Inspektionen durch Fachbetriebe, Feuchtigkeitsuntersuchungen und
Prävention umfasst Feuchtigkeitskontrolle, Abstand von Holz zum Erdreich, dichte Abdichtung von Bauteilen sowie den Einsatz von