Spilloververhalten
SpilloverVerhalten ist ein Konzept aus der Verhaltensforschung, das beschreibt, dass Handlungen in einem Kontext Auswirkungen auf das Verhalten in anderen, verwandten Kontexten haben. Oft handelt es sich um unausgesprochene oder indirekte Effekte, die über Normen, Gewohnheiten oder Ressourcenverfügbarkeit vermittelt werden. Der Begriff wird in der deutschsprachigen Fachliteratur gelegentlich auch als Spillover-Verhalten oder Spilloververhalten geschrieben.
Zu den zugrunde liegenden Mechanismen gehören Normen- und Identitätsprozesse, moralische Lizenzierung, Gewohnheitsbildung, Ressourcenbeschränkungen und soziale Kognitionen.
Anwendungsfelder umfassen Umwelt- und Gesundheitsverhalten, Konsumentscheidungen, Energie- und Transportnutzung sowie Politik- und Organisationsverhalten. Beispiele: Eine Person,
Zu Forschungstools gehören Experimente, Feldstudien, Paneldaten und Querschnittsuntersuchungen; zentrale Kennzahlen sind Cross-Domain-Betrachtungen, Spillover-Koeffizienten und Behandlungseffekte in
Die Erkenntnisse über SpilloverVerhalten haben politische und organisatorische Implikationen: Maßnahmen in einem Bereich sollten so gestaltet