Simulationstheorie
Die Simulationstheorie ist die These, dass die physische Welt, die wir wahrnehmen, möglicherweise eine von einer hochentwickelten Zivilisation erzeugte Computersimulation ist. Die Idee wurde insbesondere durch den schwedischen Philosophen Nick Bostrom geprägt, der 2003 ein einflussreiches Argument vorlegte. Befürworter sehen darin eine ernsthafte philosophische Hypothese, die zentrale Fragen zu Realität, Bewusstsein und dem Wesen der Wissenschaft berührt. Die Theorie grenzt sich von religiösen oder mystischen Ansätzen ab, indem sie naturwissenschaftliche und informationstheoretische Aspekte betont.
Zentrales Baustein ist Bostrons Trilemma: Mindestens eine der folgenden Behauptungen trifft zu: (1) Zivilisationen erreichen niemals
Zur Testbarkeit gibt es heftige Debatten: Das Problem besteht darin, dass eine empirische Bestätigung oder Widerlegung
Die Simulationstheorie hat Einfluss weit über die Philosophie hinaus und prägt Debatten in Physik, Kognitionswissenschaft und