Selbstbeobachtungsverfahren
Selbstbeobachtung bezeichnet das systematische Erfassen eigener Gedanken, Gefühle, Verhaltensweisen und physiologischer Reaktionen über einen bestimmten Zeitraum hinweg, mit dem Ziel, Muster zu erkennen und Selbststeuerung zu verbessern. Im Gegensatz zur rein introspektiven Selbstreflexion bezieht sich Selbstbeobachtung auf konkrete, dokumentierbare Beobachtungen, die wiederholt erhoben werden können, um Veränderungen nachzuvollziehen.
Typische Methoden sind Tagebuch- oder Protokollführung, Experience Sampling oder Checklisten, in denen zu festgelegten Zeitpunkten oder
Anwendungsfelder reichen von Stress- und Schmerzmanagement über Gewohnheitsbildung bis hin zur Förderung der metakognitiven Fähigkeiten in
Zu den Vorteilen zählen gesteigerte Selbstwahrnehmung und besseres Monitoring von Verhaltensänderungen. Nachteile umfassen Verzerrungen durch Selbsttäuschung,
Selbstbeobachtung ist eng verbunden mit Selbstregulation, Metakognition und Verhaltenstherapie. Sie kann zu größerer Handlungsfähigkeit beitragen, erfordert