Röntgenprojektionen
Röntgenprojektionen bezeichnet die bildgebende Darstellung des Körpers mittels Röntgenstrahlung, bei der Strahlen durch den Körper auf einen Detektor oder Film treffen und somit eine zweidimensionale Projektion innerer Strukturen entsteht. Die Projektion ergibt sich aus der Geometrie der Strahlenquelle, des Körpers und des Detektors. Unterschiedliche Gewebe reagieren unterschiedlich stark auf die Strahlung, wodurch dichtere Strukturen wie Knochen heller und luftgefüllte oder weiche Gewebe dunkler erscheinen.
Die Projektion wird durch die Orientierung der Strahlachse festgelegt, sodass sich Bezeichnungen wie Anteroposterior (AP), Posteroanterior
Häufige Anwendungen finden sich in der Ganzkörper- und Spezialröntgenbildgebung: Brustkorb, Abdomen, Schädel, Gliedmaßen sowie in der
Ausrüstung und Sicherheit: Aufbau aus Röntgenröhre, Detektor oder Film, Kollimation, Filterung und ggf. Kontrastmittel. Strahlenschutz erfolgt
Historischer Kontext: Die Technik basiert auf den Entdeckungen von Wilhelm Conrad Röntgen im Jahr 1895 und