Reizverbindungen
Reizverbindungen bezeichnet in der Wissenschaft chemische Substanzen, die sensorische Reize in Lebewesen auslösen. Der Begriff wird in Bereichen wie Toxikologie, Sinnesphysiologie, Lebensmittelforschung und Kosmetik verwendet und umfasst Substanzen, die entsprechende Sinnesregister aktivieren, etwa Geruchsreize, Geschmacksempfindungen oder Reize der Haut und Schleimhäute.
Auf molekularer Ebene binden Reizverbindungen an Rezeptoren oder öffnen Ionenkanäle in Nervenzellen, wodurch Signalwege in Sinneszellen
Typische Beispiele für Reizverbindungen sind Capsaicin (Chili), Menthol, Allyl-Isothiocyanat (Wasabi) und reizende Gase oder Dämpfe wie
In der Praxis spielt die Identifizierung von Reizverbindungen eine Rolle bei Verbraucher- und Arbeitsschutz, Kennzeichnung von